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Tanz & Tanzfilm 

// Festival

M(e)&M(other)

  • dance film | Germany
03
09
20:30

| Film Beschreibung

“Being an artist and mother is not a fixed identity.” Joanna Sokolowski
What if motherhood would become a part of our career?

The short dance film “M(e)&M(other)” looks at the roles of female artists and mothers – intertwined, compared, and evaluated. In the world of dance, where the body operates as the main instrument of expression, motherhood is still discussed with vague undertones. Raimonda Gudavičiūtė, who lives and works in Frankfurt am Main (Germany), speaks openly about the complex internal conflict of being a caring mother and an active freelance dance artist.

The film not only touches Raimonda Gudavičiūtė’s contradictions of personal, social, and self-expression issues but also subtly reveals the position of her seven-year-old son Elias. The constant presence of being together during recent months had given birth to a new approach towards the mother’s profession. Thanks to contemporary dance, Elias got to know his mother’s personality better and found (next to football and breakdance) another way of thinking, perceiving, and self-expression. Dance has built a bridge of closer communication between mother and son.

The dance film with German and English subtitles is adapted for deaf people and people with a hearing impairment.
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| CREDITS

Director of Film: Sebastian Heindorff | Director of Choreography: Raimonda Gudavičiūtė | Writer: Ingrida Gerbutavičiūtė | Producers: Raimonda Gudavičiūtė, Ingrida Gerbutavičiūtė, Sebastian Heindorff | Dramaturgy: Raimonda Gudavičiūtė, Ingrida Gerbutavičiūtė | Concept: Raimonda Gudavičiūtė, Ingrida Gerbutavičiūtė | Dancers: Raimonda Gudavičiūtė, Elias Haun

Ingrida Gerbutavičiūtė

| Biografie

Ingrida Gerbutavičiūtė studierte Linguistik, Theaterwissenschaft, Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und arbeitet als freie Dramaturgin und Kuratorin. Seit 2011 ist sie Projektmanagerin am Litauischen Informationszentrum für Tanz (LT) und ko-kuratiert in dieser Position u.a. das "Lithuanian Dance Showcase" und die "Baltic Dance Platform". Darüber hinaus organisierte und kuratierte Gerbutavičiūtė von 2012-2017 das Berliner Festival "Litauen tanzt" und leitete von 2013-2018 die Abteilung für Tanz an der Litauischen Akademie für Musik und Theater, wo sie die Bachelor-Studiengänge Tanz und Tanzpädagogik aufbaute. Gerbutavičiūtė arbeitet als Dramaturgin, Mentorin und Verleiherin mit Paula Rosolen/Haptic Hide und ist in zahlreichen Fachjurys aktiv.

Raimonda Gudavičiūtė

| Biografie

Raimonda Gudavičiūtė begann ihre Tanzausbildung am Aura Dance Theatre in Kaunas Litauen. Als Mitglied dieser Tanzkompanie trat sie auf vielen Tanzfestivals und in vielen Theatern sowohl in Litauen als auch im Ausland auf. Sie erweiterte ihre Ausbildung mit einem Bachelor-Abschluss in Tanz und Schauspiel an der Litauischen Akademie für Musik und Theater im Jahr 2007. Außerdem nahm sie an einem Studentenaustausch mit dem Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon in Frankreich teil. Im Jahr 2009 wurde sie Mitglied der TADaC'09 Company und absolvierte ein Masterstudium in zeitgenössischem Tanz an der Theaterakademie in Finnland. Danach entwickelte Raimonda die Stücke "TAIP" und "Within" u.a. in Zusammenarbeit mit Mantas Stabačinskas und Sanna Lundström. Diese Tanzstücke wurden in mehreren deutschen, litauischen und österreichischen Städten, sowie in England und Schweden gezeigt.  

Gudavičiūtė arbeitet als freiberufliche Lehrerin und unterrichtet sowohl professionelle Tänzer als auch Anfänger. Sie unterrichtete bereits in Litauen, Finnland, Deutschland (K3 - Zentrum für Choreographie Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm/Tanzplattform Rhein-Main und für HfMDK-Studenten als Gastdozentin in Frankfurt) und Österreich, wo sie zusammen mit K. Kussmaul bei Impuls Tanz in Wien unterrichtete. Neue Erfahrungen sammelte sie kürzlich als Lehrerin eines Tanzkurses für junge Mütter mit ihren Babys. 2018 trat Gudavičiūtė in den Stücken "Pre:paration" und "Gesten der Zärtlichkeit" von Regisseur Simon Möllendorf (dorfproduct) im studioNAXOS auf. Gudavičiūtės letzte Arbeit "Forest", zusammen mit der Choreografin Birutė Banevičiūtė, für Kinder im Alter von 8 bis 24 Monaten wurde im März 2020 in Frankfurt uraufgeführt und erhielt eine große Resonanz.

Sebastian Heindorff

| Biografie

Sebastian Heindorff arbeitet seit 2017 als freiberuflicher Filmemacher und Fotograf. Er studierte Japanologie und Kunstgeschichte und schloss sein Master-Studium 2017 mit einer Arbeit über zeitgenössische japanische Kunst nach Fukushima ab. Während seines Studiums arbeitete er als Produktionsassistent beim ZDF in Mainz (2011-2013) und seit 2013 als freiberuflicher Kameramann. Neben kommerziellen Arbeiten realisiert er Filme im Kunstkontext. Dazu gehört zum Beispiel die dreiteilige Serie "The Appointment" (2018), in der Kuratoren, Kunstkritiker und Kunstförderer koreanische Positionen in der zeitgenössischen Kunst erläutern. Diese Serie entstand in Seoul in Zusammenarbeit mit dem Magazin KubaParis. Darüber hinaus erstellt Sebastian Heindorff mit dem Kollektiv No Man Is An Island Künstlerporträts, darunter die Keramikerin Michiko Shida (2019) und die Tänzerin Takako Nishi unter dem Titel Un/Concious (2019). Derzeit arbeitet er an einer weiteren Porträtserie zeitgenössischer japanischer Künstler und Kreativer in Zusammenarbeit mit dem Online-Magazin Sabukaru.

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SEPTEMBER 2021